Zwei Fremdsprachen bringen St. Galler Schüler an ihre Grenzen

Seit 2008 lernen St. Galler Schüler auf der Primarstufe zwei Fremdsprachen: Englisch und Französisch. Damit seien die Schüler überfordert, so Kantonsräte, welche berufstätige Lehrer sind. Sie reichten einen Vorstoss ein und beauftragen die Regierung, die Situation an den Schulen zu überprüfen.

Wandtafel auf welcher einsammeln steht

Bildlegende: Frühfranzösisch gibt es im Kanton St. Gallen ab der 5. Klasse und Frühenglisch ab der 3. Klasse. Keystone

Nun zeige sich, dass die Schülerinnen und Schüler überfordert seien oder zumindest an ihre Grenzen kämen, wurde im Kantonsrat argumentiert. Darum solle die Regierung diese Situation analysieren und überprüfen, ob es nicht sinnvoll wäre, das Frühfranzösisch wieder zu streichen. Der St. Galler Kantonsrat hat den Vorstoss knapp mit 53 zu 48 Stimmen überwiesen.

Beim St. Galler Lehrerverband teilt man die Ansicht, dass ein Teil der Schüler Probleme mit dem Fremdsprachenkonzept hat. Es sei aber schwierig, wenn der Kanton St. Gallen im Alleingang eine Streichung des Frühfranzösisch anstreben wolle.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17.30 Uhr