Zwei St. Galler Polizisten sollen Dienstwaffen verkauft haben

Die St. Galler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Beamte der Kantonspolizei. Sie sollen Dienstwaffen, Zubehör und Uniformteile aus dem Lagerbestand weggeschafft und verkauft haben. Die beiden Polizisten wurden freigestellt.

Nahaufnahme Waffe in Holster.

Bildlegende: Die Polizisten werden verdächtigt, Waffen, Waffenzubehör und Uniformteile entwendet und verkauft zu haben. Keystone

Im Sommer 2014 erstattete die Kantonspolizei St. Gallen gegen zwei Polizeibeamte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Polizisten werden verdächtigt, Waffen, Waffenzubehör und Uniformteile aus dem Lagerbestand der Kantonspolizei entwendet und verkauft zu haben. Die St. Galler Staatsanwaltschaft bestätigte eine entsprechende Meldung von «20 Minuten».

Entwendet worden seien unter anderem auch zwei Dienstwaffen von ehemaligen Polizeibeamten, so die Staatsanwaltschaft. Das Diebesgut sei im Inland angeboten und verkauft worden. Als mögliche Straftatbestände kommen Diebstahl, Veruntreuung und Hehlerei infrage.

Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, dass ein Verfahren gegen zwei Polizisten läuft. «Die beiden Kantonspolizisten sind seit Sommer 2016 freigestellt.» Es gelte die Unschuldsvermutung.