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125 Jahre Jubiläum Wie weiter mit dem Tourismus in Luzern?

Menschen auf einem Berg über einem See.
Legende: Touristen in der Region Luzern - des einen Leid des anderen Freud. Keystone
  • Die Zahl der Logiernächte nahm von 2005 bis 2016 um 44 Prozent zu, während es in der Schweiz bloss eine Zunahme um 8 Prozent gab.
  • 2016 übernachteten über 1,2 Millionen Touristen in Luzern. Der grösste Teil der Gäste kommt aus Asien, gleich dahinter folgt die Schweiz.
  • Rund 8,2 Millionen Tagesgäste kamen 2016 nach Luzern. Das sind 24 Prozent mehr als noch 2009.
  • Am meisten geben asiatische Touristen aus. Knapp dahinter folgen die Gäste aus den Golfstaaten.
  • Gemäss Schätzungen des Tourismusforschers Jürg Stettler geben asiatische Tagestouristen ca. 250 Franken für Shopping aus, während Schweizer in der gleichen Zeit bloss 5 Franken ausgeben.
  • 2011 wurde in der Stadt Luzern mit dem Tourismus eine Wertschöpfung von 719 Millionen Franken erzielt.

Aber diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, denn teilweise basieren sie auf Schätzungen. Trotzdem können Trends abgelesen werden. So zum Beispiel, dass die Luzerner Tourismusbranche floriert und die Branche in den letzten Jahren gewachsen ist. Der Tourismusforscher Jürg Stettler prognostiziert weiteres Wachstum: «Luzern wird erfolgreich bleiben und darum werden massiv mehr Touristen nach Luzern kommen.» Doch wie soll mit der Touristenflut umgegangen werden?

Dieser Frage wurde am Mittwochabend an einer öffentlichen Podiumsdiskussion, die vom Tourismus Forum Luzern organisiert wurde, auf den Grund gegangen. Bei den Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Bevölkerung gingen die Meinung auseinander, wie man den Entwicklungen im Tourismus begegnen soll.

Welche Ideen die RednerInnen für die Zukunft des Tourismus in der Region Luzern haben, hören Sie im folgenden Audio-Beitrag:

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