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Absenkungen bei Südumfahrung An Tunnel in Küssnacht wird weiter gebaut

Nach Bohrungen sackte der Erdboden vor fünf Monaten plötzlich ein. Nun soll der Tunnelbau wieder aufgenommen werden.

Ein grosses Loch klafft in einer grünen Wiese vor einem Wohnhaus.
Legende: In einem Küssnachter Wohnquartier entstand ein acht Meter tiefes Erdloch. Keystone

Im September 2017 senkte sich bei den Bauarbeiten am Umfahrungstunnel eine Sandschicht, und ein Loch im Erdboden öffnete sich. Nun können die Arbeiten an der Südumfahrung fortgesetzt werden.

Um den «komplexen geologischen Verhältnissen» begegnen zu können, würden zuerst mehrere Filterbrunnen gebohrt, schreibt die Schwyzer Baudirektion. «Diese haben die Aufgabe, das vorhandene Wasser zu fassen und abzuleiten. Weiter wird Zement in den Boden eingespritzt, um den Untergrund zu stabilisieren», erklärt Oberbauleiter Kurt Waber.

Baudirektion hält geplantem Eröffnungstermin fest

Trotz des Unterbruchs wolle man den Eröffnungstermin im Jahr 2019 einhalten, heisst es beim Baudepartement. Die Sicherheit der Arbeiter bleibe jedoch oberstes Ziel, und die Ausbrucharbeiten würden eng von einem Geologen begleitet.

Die Südumfahrung Küssnacht wird als Hauptstrasse gebaut und total 1230 Meter lang sein. Die Kosten für die Strasse, die den Ort vom Durchgangsverkehr entlasten soll, werden auf 120 Millionen Franken veranschlagt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Man rechne einmal den Preis pro Meter Umfahrungsstrasse aus... Mir ist unerklärlich, wie unsere Bevölkerung diese Vorlage mit einer Zweidrittelmehrheit annehmen konnte, denn ein wichtiger Umstand fehlt in diesem Bericht. Durch die Etappierung der Südumfahrung wird die Strasse durch einen Kreisel wenig ausserhalb des Dorfkerns unterbrochen, die Wirkung damit wesentlich reduziert. Mit diesem Geld wäre durch wenige andere gezielte Massnahmen deutlich mehr Lebensqualität zu erreichen gewesen.
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