«Als Triathletin muss man schon sehr gerne trainieren»

Jolanda Annen hat erst vor sechs Jahren mit Triathlon begonnen und hat sich in dieser kurzen Zeit schon an die nationale Spitze gekämpft. Sie ist hinter Europameisterin Nicola Spirig die zweitbeste Schweizerin. Ihr grosses Ziel sind die Olympischen Spiele in Rio 2016.

Dutzende Triathletinnen schwimmen im See.

Bildlegende: Jolanda Annen verpasste an den Europameisterschaften in Genf eine Top-Ten Platzierung nur knapp. Keystone

«Mein heutiger Trainer hat mir vor sechs Jahren einen Gutschein für die Teilnahme an einem Triathlon zu Weihnachten geschenkt. Da habe ich meine Liebe und mein Talent für diesen Sport entdeckt», sagt die 22-jährige Schattdorferin.

Pro Tag absolviert die gelernte Hochbauzeichnerin ein bis zwei Trainings. Doch Jolanda Annen hat sich noch nicht zu hundert Prozent dem Sport verschrieben: «Ich arbeite noch zu 40 Prozent in einem Architekturbüro. Dieser Ausgleich tut mir sehr gut. Aber mein Arbeitgeber muss schon sehr tolerant sein. Gerade im Sommer fehle ich sehr oft», sagt Annen weiter.

Jolanda Annen ist Mitglied des Schweizer C-Nationalkaders, für die Aufnahme ins A-Kader braucht sie noch Spitzenplätze auf internationalem Niveau. Mit dem 14. Platz an den Europameisterschaften vom Wochenende in Genf, ist sie diesem Ziel ein Schritt näher gekommen. Der Fokus von Jolanda Annen liegt momentan auf der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr