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Zentralschweiz Alternative und Grünliberale legen im Zuger Kantonsrat zu

Die grosse Veränderung im Zuger Kantonsrat blieb aus. Trotz neuem Wahlsystem gab es nur geringe Verschiebungen. Zulegen konnten die Alternativen-Die Grünen sowie die Grünliberalen.

Die Sitzverteilung im Kantonsrat Zug 2014, dargestellt als Kuchendiagramm.
Legende: Die Sitzverteilung im Kantonsrat Zug 2014. SRF

Bei den Parlamentswahlen im Kanton Zug haben die Grünliberalen (GLP) und die Alternativen-Die Grünen (ALG) je zwei Mandate gewonnen. Die SVP konnte ihre Sitzzahl halten. Verloren haben die FDP zwei und die CVP sowie die SP je ein Mandat.

Stärkste Partei bleibt trotz Sitzverlust die CVP mit ihren 22 Mandaten (-1). Die SVP konnte ihre 19 Sitze halten und ist neu die zweitstärkste Partei im Parlament. Dahinter folgt die FDP mit 18 Sitzen (-2).

Die ALG konnten die Hälfte der vor vier Jahren verlorenen Sitze zurückgewinnen und ist neu mit 10 Mitgliedern vertreten (+2).

Grünliberale verdoppeln ihre Sitze

Die SP büsste eines ihrer 8 Mandate ein. Für sie bedeutet dies allerdings einen doppelten Sitzverlust, da während der Amtsperiode ein ALG-Mitglied zu ihr wechselte und sie deshalb aktuell 9 Sitze hatte.

Die Grünliberalen verdoppeln ihre Mandatszahl von 2 auf 4. Nicht vertreten im 80 Mitglieder umfassenden Parlament ist die erstmals angetretene Piratenpartei.

Der Zuger Kantonsrat wurde in diesem Jahr mit einem neuen Wahlsystem bestellt. Im Vorfeld der Wahl hatte man damit gerechnet, dass der so genannt doppelte Pukelsheim vor allem kleine und linke Parteien begünstigt.

Legende:
Gewinner und Verlierer der Zuger Kantonsratswahlen 2014 Kanton Zug

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14 Kommentare

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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    F.Frühling, die Sitze sagen etwas über die Stärke einer Partei im Parlament aus, die % etwas über die Popularität im Volk. Ihre SP hat gestern im Kanton Zug bei den Sitzen UND in % verloren. Von 19 Kantonsratswahlen seit den NR-Wahlen 2011 gewann die SVP deren 15, die SP nur 12, also einer durchzogenen Bilanz. Als Kleinpartei hat die SP gestern in Zug wegen dem neu eingeführten doppelten Pukelsheim nicht profitiert, die erwarteten Sitzverluste bei der SVP dagegen blieben aus, Steigerung in %.
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Da stellt sich mir einfach die Frage, ob nun % oder Sitze im Parlament bestimmen. Zudem ist anzumerken, dass die Parteistärken in % angegeben sind (allerdings ohne Veränderungen) und der Doppelsalto nichts mit den %, sondern ausschliesslich mit der Umrechnung von % in Sitze zu tun hat. Sitzverteilung im alten Parlament und weitere Informationen finden sich im Internet. (Man kann auch einmal etwas selber nachschlagen, statt nur zu motzen!)
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    1. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Sie können es drehen und wenden wie Sie möchte H.Frühling, Ihre SP hat in Sitzen und % gestern verloren. Sitze repräsentieren die Stärke im Parlament, Wähleranteile die Popularität im Volk. Bezüglich den Umstand, dass kleine Parteien wie die SP, von der Einführung des doppelten Pukelsheims eigentlich profitieren müssten, verlor die SP gestern 1 Sitz auch dazu Wähleranteil, auf bereits tiefen Niveau. Grossparteien sagte man mit dem Systemwechsel Verluste voraus, die bei der SVP aber ausblieben.
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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    Parlamentswahlen Zug ohne Gewähr, im neuen doppelten Pukelsheim SVP 23,0% (+1,05) CVP 23,8% (+0,75) FDP 22,1% (-0,97) GB 13,7% (-0,32) GLP 6% (+0,8) SP 10.7 (-1,0)
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    1. Antwort von Peter Frei, Zürich
      R. Anderegg. Herzlichen Dank! Völlig unverständlich dass das keine Zeitung die Parteienstärken in % bringt, denn erst diese Zahlen sagen, welche Parteien in Wahrheit bei den Wählern zugelegt oder verloren haben, und nicht die Sitze. Da sehen wir, dass die SVP die grosse Gewinnerin ist mit + 1,5% obwohl sie keinen Sitz damit hinzugewonnen hat, und die GLP mit "nur" + 0,8% 2 Sitze zusätzlich erhielt, und so als die grosse Gewinnerin erscheint, was sie aber von den Wählerstimmen her gar nicht ist.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Wenn die "medial dermassen verhasste" SVP bei Wahlen schon wieder prozentual an Wähleranteil zunimmt, gehört diese Taktik (nur Sitze und keine Prozente zu melden) zur bekannten "Machart" der Medien! Mit dem kann ich längst gut leben, Herr Anderegg. Ob die linken Medien bis zu den eidg. Wahlen 2015 mit dieser fiesen Art (ALLE GEGEN DIE SVP) WählerInnen überzeugen können, wird sich dann zeigen! Die von der Mitte-Links-Macht im Land nicht gehörten Sorgen in der Bevölkerung, erahnen etwas anderes!
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    3. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Der Herr mit der Fliege scheint vieles in den letzten 3 Jahren verschlafen zu haben. Auch in seinem neusten Polit-Horoskop. So hat die SVP von allen grossen Parteien ( wie auch den Grünen ) in Sitzen und % mit Abstand am meisten bei kantonalen Wahlen dazugewonnen. Sogar die 28 Sitzverluste aus dem Jahre 2012 sind schon längs ausgeglichen worden. Dazu schneidet die SVP immer besser bei Exekutivwahlen ab.
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