Amokläufer von Menznau hat sich selber getötet

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hatte nach dem Amoklauf in Menznau vorsorglich eine Untersuchung gegen drei Kronospan-Mitarbeiter eingeleitet. Diese waren in unmittlebarer Nähe des Täters, bevor dieser durch einen Schuss ums Leben kam. Nun ist klar: Der Täter hat seinen Tod selbst verschuldet.

Der Tatort des Amoklaufs: Die Kantine der Firma Kronospan in Menznau.

Bildlegende: Der Tatort des Amoklaufs: Die Kantine der Firma Kronospan in Menznau. Keystone

Beim Amoklauf in der Firma Kronospan waren am 27. Februar 2013 fünf Menschen ums Leben gekommen - unter ihnen auch der Täter selbst. Die Staatsanwaltschaft sei gesetzlich verpflichtet gewesen, auch die Todesursache des Täters zu untersuchen, heisst es in einer Mitteilung der Strafuntersuchungsbehörden.

Die Untersuchungen seien abgeschlossen und nun sei definitiv klar: «Entweder hat der Täter sich selber umgebracht oder er hat selber einen Unfall verursacht, also selber einen Schuss abgegeben und sich dabei tödlich verletzt», sagt Simon Kopp, Sprecher der Strafuntersuchungsbehörden.