Andi Imhofs grösster Streich

Der 36-Jährige vom Schwingklub Bürglen gewinnt vor heimischem Publikum das 109. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest. Die Favoriten hatten nichts mit dem Festsieg zu tun.

Andi Imhof schwingt gegen Martin Grab im Schlussgang obenauf.

Bildlegende: Andi Imhof holt sich mit dem Sieg am Innerschweizerischen seinen 49. Kranz. Keystone

In seinem ersten Schlussgang am Innerschweizerischen besiegte Imhof den Schwyzer Altmeister Martin Grab nach 5:40 Minuten mit Gammen. Der Lokalmatador entschied den offenen Kampf für sich, nachdem er sich kurz davor aus einer brenzligen Lage hatte befreien können. Imhof, der sein zweites bedeutendes Fest nach dem Bergschwinget Rigi 2014 gewann, war mit vier Siegen und einer Punkteteilung im zweiten Gang gegen Kilian Wenger in den Schlussgang vorgestossen. Grab verlor am Morgen gegen Peter Imfeld, ehe er zu vier Siegen kam.

Während vier Gängen hatte der Solothurner Gast Bruno Gisler vor 7300 Zuschauern das Fest dominiert. Er legte dabei drei Eidgenossen auf den Rücken. Im fünften Gang wurde er vom erst 18-jährigen Joel Wicki gestoppt. Dem bärenstarken Luzerner gelangen nach dem verpatzten Auftakt gegen Matthias Aeschbacher fünf Siege in Serie. Im Ausstich bezwang Wicki mit Peter Imfeld einen zweiten "Eidgenossen". Eine Spitzenplatzierung holten sich die weiteren Favoriten Christian Schuler, Philipp und Adi Laimbacher sowie Erich Fankhauser. Der Gastschwinger Kilian Wenger musste nach drei Gestellten ohne Kranzgewinn abreisen.