Andritz Hydro in Kriens streicht 35 Stellen

Die Krienser Firma Andritz Hydro AG lagert die Wasserturbinen-Laufradfertigung und die Beschichtung von Kriens ins süddeutsche Ravensburg aus. Rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen. Wieviele Kündigungen ausgesprochen werden, ist noch offen.

Blick auf ein Fabrikgebäude an einer Strasse.

Bildlegende: Am Andritz-Standort im Zentrum von Kriens werden künftig keine Turbinen mehr produziert. zvg

Der Stellenabbau werde soweit wie möglich über Frühpensionierungen, natürliche Fluktuationen, interne Versetzungen und Angebote nach Ravensburg stattfinden, bestätigt Co-Geschäftsführer Heinz Duner Informationen der Neuen Luzerner Zeitung. Die Umstrukturierung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

Der bestehende Maschinenpark in Kriens wird reduziert und die Schweissroboteranlagen nach Ravensburg transferiert. Das Firmenareal in Kriens wird verkleinert, drei Hallen sollen verkauft oder vermietet werden.

In Kriens wird sich der Zulieferer für erneuerbare Energien künftig in der Produktion nur noch auf den Service und die Modernisierung von Wasserkraftwerken konzentrieren - mit rund 350 Angestellten.

Die Krienser Andritz Hydro gehört zur Andritz-Gruppe. Diese liefert weltweit Analgen, Ausrüstungen und Serviceleistungen unter anderem für Wasserkraftwerke und die Zellstoff- und Papierindustrie. Der Hauptsitz ist im österreichischen Graz, die Gruppe beschäftigt rund 25'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.