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Zentralschweiz Arbeitslose auch im neuen Job betreuen

Arbeitslose, die wieder eine Stelle gefunden haben, sollen weiter betreut werden. «Training am Arbeitsplatz» heisst dieses neue Pilot-Projekt, das der Kanton Luzern ein Jahr lang testen will.

«Training am Arbeitsplatz» (TAP) stelle einen Richtungswechsel in der bisherigen Praxis der Arbeitsintegration dar. In bestehenden Programmen würden Arbeitslose auf eine unbekannte Stelle hin trainieren. Sei diese gefunden, ende die Begleitung durch die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV).

30 Fälle im ersten Jahr

Mit dem neuen Programm hingegen könne der Job-Coach bei Schwierigkeiten vermitteln und falls nötig eine Weiterbildung sicherstellen, heisst es in der Mitteilung der kantonalen Dienststelle Wirtschaft und Arbeit. Dank einer Unterstützung von betroffenen Personen und Unternehmen durch einen Coach erfolge die Integration in den Arbeitsmarkt rascher und nachhaltiger.

So soll verhindert werden, dass ein Arbeitnehmer seine Stelle wieder verliere, weil er etwa ein Computer-Programm oder eine bestimmte Arbeitstechnik nicht beherrsche. Das TAP-Programm richtet sich an Personen mit fehlender Ausbildung, in schwierig vermittelbarem Alter oder mit Migrationshintergrund.

Voraussetzung für die Aufnahme ins Programm ist ein unbefristeter Vertrag bei einem neuen Arbeitgeber. Weiterbildungen nach Job-Antritt werden von den RAVs bezahlt. Betreut werden Betroffene von Coaches des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH. Der Kanton geht im ersten Jahr von rund 30 Fällen aus.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Christian Schulthess, 8824 Schönenberg
    Das ist wohl auch nötig, wenn das RAV eine Person zum Arbeiten zwingen kann. Wenn der Job zumutbar ist und das Gehalt 30% weniger sein darf als das beim Job zuvor. Ja Ja RAV und Seco sind wie die KESB. Einem mit Absicht in die Wirtschaftlichen Abstieg treiben. Besitz wegnehmen und Seelisch foltern und dann behaupten man helfe der Person. Die Schweiz ist ein Schurkenstaat.
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