Asylunterkunft Realp geht erst am Mittwoch in Betrieb

Die fehlende Umzäunung und die technische Abnahme der Brandmeldeanlage verzögern die Eröffnung um zwei Tage. Ursprünglich war die Eröffnung am Montag geplant. In einer ersten Phase werden rund 20 Personen erwartet.

Eingangstor und Lüftungskamin zu einer unterirdischen Unterkunft in den Bergen.

Bildlegende: Der Eingang zur Militärunterkunft oberhalb von Realp: Ab Mittwoch werden hier Asylsuchende untergebracht. srf

Dabei dürfte es sich laut Michael Glauser vom Bundesamt für Migration vor allem um junge Männer aus Nordafrika handeln: «Später werden durchschnittlich 80 Personen in der Unterkunft wohnen.»

Weil die Militärunterkunft «Schweig» auf 1700 Metern liegt, werden die künftigen Bewohner über die speziellen Bedingungen in den Bergen informiert. Die Anlage wird rund um die Uhr betreut und bewacht. Dafür sind zwischen fünf und zehn Personen zuständig.

Eine Busverbindung ins Dorf Realp, das rund vier Kilometer entfernt liegt, sei nicht geplant: «Diese Leute haben bereits eine lange Reise in die Schweiz hinter sich und sind fit», sagt Michael Glauser: «Die Strecke ins Dorf können sie zu Fuss zurücklegen.»