«Auch wenn die Hauptfigur mir ähnelt, ich bin sie nicht»

Von der Obwaldner Autorin Elisabeth Zurgilgen erscheint das Buch «Kein Land für alte Frauen». Es ist ihr erster Roman der veröffentlicht wird.

SRF1-Hörerinnen und Hörer kennen Elisabeth Zurgilgen als Autorin der «Morgengeschichten». Die 59-jährige Autorin hat bisher Kurzgeschichten, Erzählungen und Hörspiele geschrieben. Ihr erster Roman «Kein Land für alte Frauen», sei gar nicht ihr erster Roman, sagt Elisabeth Zurgilgen im Gespräch mit Radio SRF. «Ich habe schon einige Romane geschrieben, habe für einen sogar den Innerschweizer Literaturpreis gewonnen. Allerdings wurde nie einer veröffentlicht». Entweder habe sie keinen Verlag gefunden oder nachdem das Buch geschrieben war, habe es sich auch gleich wieder für sie erledigt und sie dachte an keine Veröffentlichung mehr.

«Kein Land für alte Frauen» erzählt von Lea Pfister. Die Protagonistin ist um die 60, ist Texterin in einer Werbeagentur und wird dort in die Frühpension geschickt. Als letzter Job erhält sie den Auftrag, im Hotel «Alpen-Orient» als Geschichtenerzählerin aufzutreten.

«  Bücher sind wie Kinder, die man in die Welt rauslassen muss und man nicht weiss, werden sie gemobbt oder geliebt. »

Elisabeth Zurgilgen
Autorin

In dem Roman kommen deshalb viele Kurzgeschichten vor, einige auch aus den «Morgengeschichten». «Ich kann nicht das ganze Jahr an einem Roman arbeiten. Ich setze daher diese kurzen Geschichten zu einem Ganzen zusammen», sagt Elisabeth Zurgilgen.

Auch wenn die Autorin schon einige Werke publiziert hat, nervös mache sie es trotzdem, wenn sie ein neues Buch präsentieren kann.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr