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Zentralschweiz Aus dem alten Armee-Bunker wird keine «Lernburg»

Kein Naturkunde-Unterricht statt Häuserkampf: Aus der geplanten «Lernburg» in einem alten Armee-Bunker auf der Luzerner Allmend wird nichts. Zum einen befürchtet die Stadt Vandalismus, zum anderen hätten sich die pädagogischen Anforderungen geändert.

Alter Bunker mit Sprayereien
Legende: In der alten Häuserkampfanlage auf der Luzerner Allmend gibt es keine Lernburg. Archivbild zvg

In dem umgebauten Bunker hätten Schulklassen vorbereitete, in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule erarbeitete Unterrichtsmodule vorgefunden. Dafür wäre nur eine minimale Betreuung nötig gewesen.

Nun habe sich gezeigt, dass die Schulen ein grosses Bedürfnis nach begleiteten Unterrichtseinheiten haben. «Diesen zusätzlichen Aufwand kann die PH aber aus finanziellen Gründen nicht leisten», sagt Stefan Herfort von der Stadtluzerner Umweltschutzstelle.

Zudem sei die Bunkeranlage immer wieder von Vandalen heimgesucht worden. Man habe befürchtet, dass die baulichen Unterhaltskosten aus diesem Grund deutlich über dem erwarteten Rahmen liegen würden.

Deshalb wurde am Montag bereits mit dem Abbruch der Bunkeranlage begonnen. Die geplanten Unterrichtsmodule sollen im Bereich der ehemaligen Schiessplätze im nächsten Jahr und mit neuem Konzept realisiert werden.