Axen-Initiative ist lanciert

Im Kanton Schwyz wehrt sich ein überparteiliches Komitee gegen den Neubau der Axenstrasse. Die Initiative ist lanciert. Diese will in der Verfassung festschreiben, dass sich die Schwyzer Behörden beim Bund für eine Sanierung und gegen das Tunnelprojekt einsetzen müssen.

Axenstrasse bei Brunnen

Bildlegende: Blick auf die heutige Situation am Axen mit Brunnen im Bildhintergrund. zvg

Das Komitee «Axen vors Volk» wehrt sich vor allem wegen der finanziellen Mehrbelastung für den Kanton Schwyz und aus Furcht vor mehr Transitverkehr gegen das Neubauprojekt des Bundes. Ziel der Initiative sei eine Sanierung der bestehenden Nationalstrasse am Axen mit neuen Rad- und Gehwegen sowie einem Kurztunnel für die Umfahrung von Sisikon.

Der geplante Bau der neuen Axenstrasse mit zwei Tunnel für 980 Millionen Franken sowie die Sanierung der bestehenden Strasse für weitere 240 Millionen Franken und die Übernahme der alten Strasse durch den Kanton Schwyz sollen verhindert werden. Schwyz müsse sich mit 62 Millionen Franken beteiligen und für den Unterhalt der alten Strasse aufkommen, schreiben die Initianten.

Dem 15-köpfigen Initiativkomittee gehören unter anderem kantonale Politiker von Grünen und SP an. Für das Zustandekommen der Initiative sind 2000 Unterschriften nötig.

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