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Zentralschweiz Axenstrasse: Umweltverbände wehren sich weiter

Der Widerstand gegen den geplanten Neu- und Ausbau der Axenstrasse bleibt bestehen: Die Umweltverbände wehren sich auch gegen die überarbeiteten Pläne für das 980-Millionen-Projekt. Keines ihrer Anliegen sei berücksichtigt worden.

Eine Tunneleinfahrt
Legende: So könnte die Einfahrt in einen Tunnel der neuen Axenstrasse aussehen. zvg

Mitte November hatten die Kantone Schwyz und Uri sowie das Bundesamt für Strassen die Pläne für die neue Axenstrasse teilweise neu aufgelegt. Von den Änderungen versprachen sie sich eine bessere Akzeptanz des Projekts, dessen gesamte Kosten auf rund 980 Millionen Franken geschätzt werden.

Kein Schutz für Fuss- und Veloverkehr

Doch die Umweltverbände VCS, Alpen-Initiative sowie Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz sind damit überhaupt nicht zufrieden: «Keines unserer Anliegen wurde in den Anpassungen berücksichtigt», sagt Julia Hofstetter, VCS-Geschäftsführerin der Sektion Schwyz.

Deshalb haben die Umweltverbände eine Zusatzeinsprache gegen die neue Axenstrasse eingereicht. Sie stören sich vor allem nach wie vor daran, dass die Verbindung neu als Nationalstrasse 2. Klasse eingestuft ist statt wie bisher 3. Klasse. Zudem vermissen sie flankierende Massnahmen für den Fuss- und den Veloverkehr.

Gegen das ursprüngliche Projekt für die neue Axenstrasse mit zwei neuen Tunnels waren gegen 60 Einsprachen eingegangen. Zudem ist eine Volksinitiative hängig, die eine Sanierung der Strasse «ohne Luxustunnel» verlangt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Unser kleines Land, mit bald 10'000'000 Menschen und mitten in Europa als Jahrhundert altes Transitland gelegen, kann sich die ewigen militanten "Oekoheinis-Beschwerden" gegen alle Infrastrukturverbesserung langfristig gar nicht mehr leisten! Es sei denn, diese rot/grünen Berufseinsprecher, wehren sich endlich auch gegen die ungebremste Einwanderung und die "Befehle aus der EU-Macht-Brüssel"! Die bestehende Strasse Brunnen-Flüelen, kann den heutigen Verkehrsfluss längst nicht mehr bewältigen!
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