Brettspiel «Brändi Dog» aus Luzern ist ein Verkaufsschlager

Der 28. Mai ist Weltspieltag. Dass Brettspiele auch heutzutage nicht ausgedient haben und immer noch einen Stammplatz an Familientischen haben, zeigt das Beispiel von «Brändi Dog». Das Spiel der Stiftung Brändi wird im Kanton Luzern hergestellt und ist das Flaggschiff der Produktionsabteilung.

Brändi Dog

Bildlegende: Das Spiel «Brändi Dog» ist ein Verkaufsschlager der Luzerner Behindertenwerkstatt. zvg

Brändi Dog. Das Brettspiel erinnert optisch an «Eile mit Weile». Die Spielart unterscheidet sich aber in verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel wird immer in Zweierteams gespielt, insgesamt zu viert oder zu sechst. Das Ziel: Die eigenen farbigen Murmeln möglichst schnell ins Ziel bringen, mit Hilfe von günstigen Spielkarten, der richtigen Taktik und Teamarbeit.

Traditionsspiel aus Kanada

Die Luzerner Stiftung Brändi produziert das «Brändi Dog» in den Werkstätten Sursee und Kriens. Menschen mit einer Behinderung fertigen das Spiel an. Ursprünglich kommt es aus Kanada. Die Idee ist aber nicht urheberrechtlich geschützt, das individuelle Design und die Form des Brändi Dogs jedoch schon. «Der Verkauf des Spiels leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Stiftung Brändi», sagt Martin Barmettler, Leiter Produktion und Verkauf. Dank des Spiels sei die Stifung über die Landesgrenze hinaus bekannt.