Bussen und Punkteabzug für Luzerner Fussball-Teams

Wegen Tätlichkeiten auf der Tribüne an einem Fussballmeisterschaftsspiel der Dritten Liga in Emmenbrücke werden die beiden Mannschaften mit Bussen von je 800 Franken und Punkteabzügen bestraft. Dies hat die Wettspielkommission des Innerschweizer Fussballverbandes entschieden.

Fussballfeld in Emmenbrücke.

Bildlegende: Bei einem Spiel in Emmenbrücke kam es zu Ausschreitungen unter den Zuschauern. Keystone

Das am 3. September abgebrochene Spiel zwischen dem FC Emmenbrücke und dem Luzerner FC Südstern wird nicht gewertet. Beiden Teams werden in der laufenden Meisterschaft drei Punkte abgezogen. Zudem müssen die Clubs für ihr Verhalten und jenes ihrer Anhänger Bussen von je 800 Franken zahlen.

Bei dem Drittliga-Spiel war es neben dem Platz hart zur Sache gegangen. Wegen der Streitereien und Tätlichkeiten am Spielfeldrand wurde das Spiel in der 83. Minute vorzeitig abgepfiffen und die Polizei rückte an. Beim Abbruch führte Südstern 0:1 und Emmenbrücke hatte einen Penalty zugesprochen erhalten.

Die Umstände, die zum Spielabbruch geführt hätten, seien auf das vorangegangene Verhalten beider Teams und insbesondere der Trainerstäbe zurückzuführen, schreibt die Wettspielkommission in einer Mitteilung. Der Sanktionsentscheid der Wettspielkommission ist noch nicht rechtskräftig.