«Das Haus an der Reuss hat längerfristig keine Zukunft»

In der aktuellen Spielzeit feiert das Luzerner Theater den 175. Geburtstag. Das Theater beschäftigt aber auch die Zukunft. Im Vordergrund steht die Suche nach einem neuen Intendanten. Aber auch die Gestaltung eines neuen Haues hält die Führung auf Trab.

Stiftungsratspräsident Kurt Meyer sieht die Zukunftsplanung des Luzerner Theaters auf Kurs.

Bildlegende: Stiftungsratspräsident Kurt Meyer sieht die Zukunftsplanung des Luzerner Theaters auf Kurs. SRF

Zum 175. Geburtstag feierte das Luzerner Theater ein grosses Fest. Die Bevölkerung durfte hinter die Kulissen des Theaterbetriebs blicken: im Probenhaus Südpol, in den Theaterwerkstätten und auch im Haupthaus an der Reuss. Über 8‘500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit.

«Das war ein ganz grosser Tag für unser Haus», sagt Kurt Meyer, Präsident des Stiftungsrates des Luzerner Theaters. Das zeige, dass das Luzerner Theater gut in der Bevölkerung verankert ist.

«  Das war ein ganz grosser Tag für unser Haus. »

Kurt Meyer
Präsident Stiftungsrat Luzerner Theater

Am Jubiläumsfest war das Thema Zukunft des Luzerner Theaters kaum präsent. Dies habe man bewusst so entschieden. «Aktuell läuft ja hinter den Kulissen extrem viel in Sachen neue Theaterinfrastruktur», so Kurt Meyer.

Hier sei man im Zeitplan gut unterwegs. Über die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen werde man nächstens konkret informieren können.

Zur Zukunftsplanung gehört auch die Frage nach einem Standort für ein neues Theaterhaus. Auch hier lässt sich Kurt Meyer vorerst nicht in die Karten blicken. Klar sei nur: «Das jetzige Haus an der Reuss hat keine Zukunft auf lange Frist und muss ersetzt werden». Für das neue Haus steht ein Bau im Vordergrund, in welchem variabel gearbeitet werden kann. So wie es ursprünglich geplant war für das Projekt einer Salle Modulalbe.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)