Der Kanton Obwalden tritt dem Hochschulkonkordat bei

Mit dem Beitritt zum Hochschulkonkordat wird der Kanton Obwalden Mitglied der Hochschulkonferenz. Damit hat er neu ein Mitbestimmungsrecht auf die gesamtschweizerische Hochschulpolitik.

Blick auf das Gebäude der Uni Luzern.

Bildlegende: Obwalden will bei der nationalen Hochschulpolitik mitreden. Auch auch als Nichtuniversitätskanton. Keystone

Obwalden werde mit einem Beitritt künftig dabei sein, wenn wichtige Fragen in der Hochschulpolitik diskutiert würden, sagte der Präsident der Kommission für Aussenbeziehungen, Peter Seiler (SVP). Ein Beitritt sei ein Zeichen, dass Obwalden sich klar zum Hochschulstandort Schweiz bekenne, sagte Bildungsdirektor Franz Enderli.

Am Zugang der Obwaldner Studierenden zu den Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen ändert sich mit dem Beitritt zum Konkordat nichts. Der Beitritt hat für Obwalden kaum finanzielle oder administrative Auswirkungen.

Das Konkordat sieht als Organe der Hochschulpolitik eine Plenarversammlung und einen Hochschulrat vor. Im Hochschulrat sollen neben den zehn Universitätskantonen vier weitere Kantone vertreten sein.