Der neue SAH-Chef profitiert von seiner Migrationsarbeit

Während der vergangenen fünf Jahre leitete Ruedi Fahrni das Asyl- und Flüchtlingswesen im Kanton Schwyz. Die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten seien die beste Voraussetzung für seinen neuen Job als Leiter des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH Zentralschweiz, sagt Fahrni im Gespräch.

Nur ein Wochenende liegt zwischen dem alten und dem neuen Job von Ruedi Fahrni. Der 51-jährige, gebürtige Luzerner leitete während der vergangenen fünf Jahre das Asyl- und Flüchtlingswesen im Kanton Schwyz. Aus dieser Tätigkeit habe er sich einen grossen Rucksack an Erfahrungen in Arbeits- und Sozialpolitik, Integration und Migration aneigenen können, sagt Ruedi Fahrni im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Diese Erfahrungen gäben ihm ein breites Hintergrundwissen für den neuen Job als Geschäftsleiter des SAH Zentralschweiz. Er kenne sich aus von A bis Z - von Asyl bis Zwangsmassnahmen, sagt Fahrni weiter.

Das Schweizerische Arbieterhilfswerk, SAH wurde vor 75 Jahren aus linken Arbeiter- und Gewerkschafterkreisen gegründet. Er selber sei seit seiner Kindheit geprägt von sozialen Themen. Von einem funktionierenden Arbeitsmarkt und einer guten Integrationspolitik profitierten aber alle, ob links oder rechts.

Beim Schweizerischen Arbeiterhilfswerk Zentralschweiz wird Ruedi Fahrni Chef von 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.