Der Sturmwind vermiest den Bergbahnen das Geschäft

In den grossen Zentralschweizer Wintersportregionen haben am Donnerstag zahlreiche Bergbahnen ihren Betrieb wegen stürmischer Westwinde geschlossen. In unteren Lagen und an weniger exponierten Stellen liefen die Lifte indes weiter.

Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern vermiesten den Bergbahnen der höher gelegenen Wintersportdestinationen in diesem Winter schon mehrmals das Geschäft.

Betroffen sind vor allem die exponierten Anlagen wie Andermatt, Hoch-Ybrig, Engelberg oder Melchsee-Frutt. «Es ist eine aussergewöhnliche Häufung von Wetterlagen mit stürmischem Wind aus Süden und Südwesten», sagt Peter Reinle von den Titlisbahnen.

Auch Christian Dachs, Geschäftsführer der Sportbahnen auf der Melchsee-Frutt beklagt die allgemeine Wetterlage: «Wir spüren jeden Ausfall von Anlagen sofort in unserer Kasse. Beziffern lässt sich der Ausfall noch nicht, aber wir haben ja Vergleichswerte vom letzten Winter.»