«Die lustige Witwe» will auch ein jüngeres Publikum ansprechen

Am Samstag, 19. Januar feiert am Theater Arth die alljährliche Operette Premiere. Gespielt wird der Klassiker «Die lustige Witwe» und auf der Bühne sind auch Jugendliche aus der Umgebung zu sehen.

Mélanie Adami als "lustige Witwe" Hanna Glawari am Theater Arth

Bildlegende: Die "lustige Witwe" Hanna Glawari gespielt von Mélanie Adami am Theater Arth zvg

«Wir wollen alle ansprechen, von der Projuventute bis zur Prosenectute sozusagen», sagt Theaterpräsident Beat Diener gegenüber dem Regionaljournal. Das Theater Arth führt seit vielen Jahren jedes Jahr eine Operette auf und will zeigen, dass die Operette nicht nur für ein älteres Publikum ist, sondern etwas zeitloses. Um dies zu erreichen, holt man auch junge Leute auf die Bühne. «Rund ein Drittel der Schauspieler und Tänzerinnen bei uns sind ungefähr 20 Jahre alt», sagt Diener stolz.

Vorverkauf läuft gut

Der Vorverkauf am Theater Arth läuft schon vor der Premiere gut. Das Budget beläuft sich auf eine gute Million Franken und laut Beat Diener wird das Geld vorallem über Billet-Verkäufe reingeholt.

Cabaret Tänzerinnen aus dem Stück "Die lustige Witwe" am Theater Arth

Bildlegende: Der Chor der Grisetten im Stück "Die lustige Witwe" in Arth zvg

«Die lustige Witwe» ist eine tanzlastige Operette. Regie führt, bereits zum zweiten Mal in Arth, Jean Grädel. «Tanz ist nicht nur eine Beigabe. Mit Tanz werden Geschichten und Handlungen erzählt in diesem Stück», sagt Grädel gegenüber dem Regionaljournal.

Auch «Gasparone» ist erfolgreich

Eine weitere Operette auf dem Land wird seit Jahresbeginn am Stadttheater Sursee gezeigt, und zwar «Gasparone.» Wie es auf telefonische Anfrage heisst, sei auch der Vorverkauf in Sursee gut angelaufen. Dreiviertel der Tickets seien bereits verkauft.

Hier finden sie mehr Infos zu «Die lustige Witwe» und «Gasparone.»