Die Luzerner Regierung geht im Kanton auf Tournee

Der Luzerner Regierungsrat will der Bevölkerung den Puls fühlen. Um sich mit ihr austauschen zu können, besucht die Gesamtregierung in diesem Jahr verschiedene Organisationen und Betriebe. Auftakt dieser Tournee war am Dienstag in Reiden.

Die Luzerner Regierungsräte Robert Küng (links) und Guido Graf im Gespräch mit Bewohnern im Alters- und Feldheim in Reiden.

Bildlegende: Die Luzerner Regierungsräte Robert Küng (links) und Guido Graf im Gespräch mit Bewohnern. SRF

Der amtierende Regierungspräsident Guido Graf hat sein Präsidialjahr unter das Motto «Beim Volk – zuhören» gestellt. Für ihn ist der direkte Austausch mit der Bevölkerung ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung und Weiterentwicklung des politischen Programms der Luzerner Regierung. Dazu besucht der Gesamtregierungsrat 2013 alle Wahlkreise des Kantons Luzern. Er macht Halt in Nottwil, Entlebuch, Vitznau und Hochdorf.

Politische und soziale Anliegen aufgenommen

Den Auftakt machte die Regierung im Alters- und Pflegeheim Feldheim in Reiden. Dort gaben vor allem zwei Themen zu reden: Der Finanzausgleich und die neue Pflegefinanzierung. «Die Pflegefinanzierung, das Asylwesen und die Bildung sind unsere hauptsächlichen Kostentreiber. Von der Luzerner Regierung erwarten wir, dass diese Kosten für die Gemeinden nicht noch grösser werden», sagte Hans Luternauer, FDP-Gemeindepräsident von Reiden, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Auch das Alters- und Pflegeheim Feldheim brachte ein zentrales Anliegen ein. «Unsere Pflegerinnen und Pfleger müssen ihre Arbeit immer genauer dokumentieren, das sind Vorgaben. Der Aufwand dafür sollte aber unbedingt reduziert werden», sagte Heimleiter Urs Brunner. Regierungspräsident Guido Graf versprach, diesen Aufwand abzuklären.

Künftig wolle er sich auch in solchen Belangen in der Konferenz der Kantonalen Gesundheitsdirektoren einsetzen.