Die Neuplanung des «Papieri»-Areals in Cham nimmt Form an

Auf dem historische Fabrikareal im Zentrum von Cham soll ein Wohn- und Arbeitsquartier entstehen. Im letzten Herbst wurden deshalb vier Architektenteams beauftragt, einen Vorschlag für die Neugestaltung des rund elf Hektaren grossen Areals auszuarbeiten. Jetzt steht das Siegerprojekt fest.

Eine Visualisierung des geplanten Neubaus.

Bildlegende: Das Gewinnerprojekt für die Neugestaltung des "Papieri"-Areals in Cham. ZVG

Das Rennen machte der Vorschlag des Planerteams Albi Nussbaumer Architekten aus Zug und der Boltshauser Architekten aus Zürich. Entscheidend war, dass sich

der Vorschlag gut in die bestehenden Wohnsiedlungen einfügt und zugleich eine «spannende Mischung aus Wohn- und Arbeitsplätzen» bietet, meint Charles Meyer, der Gemeinderat und Vorsteher von Planung und Hochbau.

Jetzt wird am vorliegenden Projekt gefeilt und sobald ein ausgereifter Entwurf vorliegt, werden die Chamerinnen und Chamer in einem öffentlichen Workshop an der Ausgestaltung beteiligt. Anschliessend kommt es zu einer Abstimmung und wenn die Bewohnerinnen und Bewohner den Vorschlag gutheissen, wird man in etwa drei bis vier Jahren mit den Bauarbeiten starten können.