«Die richtigen Kontakte haben sicher geholfen»

Die Streethockey-WM in Zug ist nicht nur ein Sportanlass, sondern auch ein Volksfest. Mit einem grossen Rahmenprogramm sollen nicht nur Streethockey-Fans nach Zug gelockt werden. Dabei kann sich das Organisationskomitee auf potente Geldgeber stützen.

Eröffnungsfeier der Streethockey-WM in der Bossard-Arena.

Bildlegende: Die Streethockey-WM hat ein Budget von 2 Millionen Franken. Keystone

Streethockey fristet ein Dasein als Randsportart. In der Schweiz haben gerade mal 1'500 Spielerinnen und Spieler eine Lizenz. «Ich möchte den Sport bekannter machen», erklärt Maurus Schönenberger, OK-Präsident, das Ziel dieser WM in Zug. Um möglichst viele Leute nach Zug zu holen, haben die Organisatoren ein grosses Rahmenprogramm mit vielen Konzerten organisiert.

Damit die Hürde für Interessierte möglichst klein ist, sind die Spiele, sowie alle Konzerte gratis. «Wir müssen auch keinen Gewinn erwirtschaften, weil wir sehr gute Sponsoren haben», sagt Maurus Schönenberger. Dank den richtigen Kontakten konnten Sponsoren, wie zum Beispiel Sika oder Glencore ins Boot geholt werden.

Die Schweizer Streethockey-Nati hat das Eröffnungsspiel gegen Bermudas gewonnen. Im zweiten Spiel gegen Kanada resultierte eine Niederlage. Die Schweiz muss in der Gruppenphase noch zwei Spiele absolvieren, dann folgt allenfalls das Viertelfinal. Die WM dauert noch bis am 28. Juni.

(Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr)