Die Zürcher zeigen in Luzern ihre grüne Seite

Gastkanton an der diesjährigen Frühlingsmesse LUGA ist Zürich. Der bevölkerungsreichste Kanton lädt die Besucherinnen und Besucher in «Familie Zürchers Garten» ein.

Luftaufnahme der Luga.

Bildlegende: Die Luga lockt jährlich über 100'000 Besucherinnen und Besucher an. zvg

Die LUGA dauert bis am 3. Mai. 450 Aussteller präsentieren ihre Produkte aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Bewährte Attraktionen wie die Märthalle mit Degustationen und der Streichelzoo fehlen auch dieses Jahr nicht. Im vergangenen Jahr zählte die grösste Erlebnismesse in der Zentralschweiz gegen 115'000 Besucherinnen und Besucher.

«Wenn Dir einer eine haut, dann halte die andere Backe hin»

Der Gastkanton Zürich präsentiert sich mit einer üppigen Gartenanlage. Damit wolle Zürich zeigen, dass der Kanton mehr sei als lediglich eine Stadt, sagte die Zürcher Regierungspräsidentin Regine Aeppli in ihrer Eröffnungsrede. Gleichzeitig seien Gärten heutzutage nicht nur mit der Landwirtschaft oder dem Lande gleichzusetzen, sondern gehörten auch in das Bild einer Stadt. Mit Stadt-Land-Vorurteilen räumte auch der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth auf. Das beste Mittel um Vorteile zu widerlegen, seien Begegnungen wie jene an der Messe in Luzern.

Die Zürcher verbindet bekannterweise eine unangenehme Erinnerung mit Luzern: Das Sechseläuten. Die Zürcher wollten letztes Jahr Luzern als Gastkanton einladen, erhielten aber einen Korb - aus Kostengründen. Zürichs Regierungspräsidentin Regine Aeppli hegt aber keine Ressentiments. Sie hält es frei nach der Bibel: «Wenn Dir einer eine haut, dann halte die andere Backe hin», sagte sie am Rande der LUGA-Eröffnung gegenüber Radio SRF.