Ein Schritt vorwärts für neue Krienser Kleinfeld-Tribüne

Der Sportclub Kriens und die Gemeinde Kriens wollen die Sanierung der Sportanlage Kleinfeld gemeinsam angehen. Der SCK hat dafür die Kleinfeld AG gegründet. Sie soll ein konkretes Projekt ausarbeiten. Die Gemeinde zieht in Erwägung, das Grundstück im Baurecht abzugeben.

Blick auf ein Fussballstadion.

Bildlegende: Die Krienser Kleinfeld-Tribüne (rechts) ist veraltet - nun wird ein neues Projekt geplant. Archivbild Keystone

Das Krienser Kleinfeld wird stark genutzt: Allein der SCK trainiert mit 37 Mannschaften dort, die meisten im Juniorenalter, dazu kommen die Leichtathleten und andere Nutzer. Das Tribünengebäude mit den Garderoben aber ist alt und teilweise baufällig.

Erste Erneuerungsprojekte versandeten. Nun unternimmt der SCK einen neuen Anlauf. Er hat die private Kleinfeld AG gegründet, die ein neues Projekt vorlegen und die Finanzierung sicherstellen soll. «Wir rechnen mit Kosten von rund 15 Millionen Franken», sagt SCK-Präsident Werner Baumgartner.

Kantonale Sportschule auf das Kleinfeld

Auch die Gemeinde Kriens ist an einer Sanierung interessiert, vor allem für den Breitensport. Sie unterbreitet auch einen Vorschlag für die Mantelnutzung eines Neubaus, die zur Rendite beitragen soll. «Die Idee ist, dass sich der Kanton Luzern mit seiner Sportschule einmietet», sagt der zuständige Gemeinderat Cyrill Wiget.

Die Sportschule besuchen Jugendliche aus dem ganzen Kanton Luzern, die über ein besonderes Sporttalent verfügen. Sie ist momentan in einem Krienser Schulhaus untergebracht. Als weitere Mieter im Neubau könne man sich beim SCK sportnahe Betriebe wie ein Fitness-Center oder eine Sport-Arzt-Praxis vorstellen, sagt Baumgartner.

Laut Gemeinderat Wiget will die Gemeinde ein konkretes Projekt samt Finanzierungsnachweis prüfen und dann entscheiden, ob sie das Grundstück im Baurecht abgeben wird. Zudem sei für den Neubau ein Bebauungsplan notwendig. Das letzte Wort dürfte der Einwohnerrat haben.