Einigung im Fall «Salle Modulable»

Der Rechtsstreit um das Luzerner Musiktheaterhaus, die Salle Modulable, ist beendet. Die Luzerner Stiftung Salle Modulable und der Butterfield Trust haben sich aussergerichtlich geeinigt. Über Details der Einigung informieren die Parteien am Donnerstag.

Eine der früheren Visualisierung der Salle Modulable. Jetzt kommt es zu einem Neustart des Projekts.

Bildlegende: Eine der früheren Visualisierung der Salle Modulable. Jetzt kommt es zu einem Neustart des Projekts. Keystone

Fünf Jahre lang dauerte der Streit rund um das Geld des Mäzens Christoph Engelhorn. Nach seinem Tod hatten seine Erben die versprochenen 120 Millionen Franken zurückgezogen. Das Geld war in einem Trust auf den Bermudas, weshalb die Luzerner Stiftung Salle Modulable sich dort vor Gericht für das Geschenk wehrte.

Anfang 2014 gewann die Stiftung den Prozess und danach wurde die Frist für den Trust, das Urteil weiterzuziehen, mehrfach verschoben. Denn: die beiden Parteien setzten sich für Verhandlungen zusammen. Dies hat nun gefruchtet. Eine Einigung ist unter Dach und Fach.

Wie viel Geld damit nach Luzern fliessen wird, ist zwar noch nicht bekannt. Hubert Achermann, Präsident der Stiftung Salle Modulable, hat allerdings bereits vor einer Woche öffentlich eine Grössenordnung angedeutet. Seinen Aussagen zufolge kann man von um die 70 Millionen Franken ausgehen, die Luzern für den Bau eines neuen flexiblen Theaterhauses bekommen wird. Am Donnerstag werden Vertreter der Stiftung und des Trusts über weitere Details informieren. Es sei «ein gemeinsamer Weg für einen Neustart des Projekts definiert» worden, heisst es in einer Medienmitteilung.