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Falsche Heilsversprechen Luzerner Kantonschemiker warnt vor Hanfprodukten

Der Absatz der sogenannt legalen Hanfprodukte hat im letzten Jahr rasant zugenommen.

Produkte, die den sogenannten legalen Hanf enthalten, sind keine Heilmittel, auch wenn sie als schmerzlindernd oder entzündungshemmend angepriesen werden. Darauf weist der Luzerner Kantonschemiker in seinem Jahresbericht hin.

Nicht als Heilmittel zugelassen

Der Absatz der in Handel und Internet erhältlichen sogenannt legalen Hanfprodukte habe rasant zugenommen. Die Palette der Produkte welche das nicht berauschende CBD enthalten, ist breit. Produkte, die weniger als ein Prozent des berauschenden Wirkstoffes THC enthalten, fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Auch wenn diese Produkte nicht als Drogen gelten, können sie nicht nach Belieben als Lebensmittel, als Heilmittel oder als Tabakprodukt vertrieben werden. So wurden Produkte fälschlicherweise mit Heilsversprechen beworben.

CBD-haltige Produkte seien aber bisher nicht als Heilmittel zugelassen, sagtSilvio Arpagaus, Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle. Die Wirkung der Substanz sei noch nicht abschliessend abgeklärt und damit auch nicht deren langfristige Risiken.

Lebensmittelkontrolle Kanton Luzern

Bei rund 1650 Inspektionen nahm die Dienststelle Lebensmittelkontrolle im letzten Jahr 6400 Proben. Die Zahl der beanstandeten Proben liegt wie in den Vorjahren bei rund neun Prozent. Betriebe, bei denen Mängel festgestellt wurden, müssten umgehend Massnahmen ergreifen und würden künftig häufiger kontrolliert, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Luzern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Die Wirkung des Autofahrens ist noch nicht abschliessend geklärt, also verbieten wir es? - Medizin ist sowohl in der Forschung als auch in der Anwendung eine Abfolge von "trial and error". So können "abgeklärte", also marktfähige Produkte durchaus "paradoxe Reaktionen" hervorrufen, also das Gegenteil ihres Ziels bewirken (selber zweimal erlebt). Von den Nebenwirkungen wollen wir hier einmal nicht sprechen, behalten sie aber im Hinterkopf.
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