FCL-Spieler Remo Arnold wird als 1. August-Redner gewählt

In den meisten Gemeinden werden am Nationalfeiertag Reden geschwungen. Meistens sind es Politiker, denen die Ehre zufällt. Nicht so in der Luzerner Gemeinde Schlierbach.

FCL-Spieler Remo Arnold bei einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF.

Bildlegende: Der erst 18-jährige Remo Arnold ist bei den Medien gefragt: Hier bei einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF. SRF

Dieses Jahr wollten die Verantwortlichen für die 1. Augustfeier, die IG Schlierbach, einen neuen Weg gehen, um einen Festredner zu wählen. Nicht die Gemeindeoberen, sondern das Volk sollte eine Rednerin, einen Redner auswählen.

Im Dorfladen wurde die altehrwürdige Wahlurne aufgestellt. Die Schlierbacher Bevölkerung konnte ihren Favoriten für die Rede auf einen Zettel schreiben und in die Urne werfen. Vorgaben oder Einschränkungen gab es nicht. Weit oben auf der Liste der WunschrednerInnen war Bundesrätin Doris Leuthard und der Skirennfahrer Didier Cuche.

Aber am allermeisten Stimmen erhielt der erst 18-jährige einheimische Fussballer Remo Arnold vom FC Luzern. Von dieser Wahl am meisten überrascht war er selber. Seither ist er aber fleissig daran eine Rede zu schreiben. Zum Inhalt will er sich noch nichts entlocken lassen, nur so viel: Fussball wird auch darin vorkommen.

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