«Feurige» Denkmaltage waren auch in der Zentralschweiz ein Erfolg

Der Denkmalbegriff wird immer weiter gefasst. Längst gehören da nicht mehr nur Schlösser und Statuen dazu, sondern auch wichtige Zeugen der Industriegeschichte.

Firmenlogo und -gebäude von Schmolz und Bickenbach in Emmen

Bildlegende: Ein Stück Industriegeschichte: Die Stahlindustrie in Emmen. Keystone

«Die Emmer Stahlwerke haben das Gebiet der Emmenweid geprägt, sowohl wirtschaftlich, wie auch architektonisch», sagt der Leiter Bauinventar bei der Denkmalpflege des Kantons Luzern, Mathias Steinmann gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Deshalb mache es auch Sinn, an den Tagen des Denkmals zu einem Rundgang durch die Stahlgiesserei einzuladen, so Steinmann weiter.

In den Zentralschweizer Kantonen konnten unter dem Titel «Feuer Licht Energie» diverse Baudenkmäler, aber auch Sammlungen, aktuelle und ehemalige industrielle Produktionsstätten und Ausstellungen besucht werden. Laut den Veranstaltern waren die Führungen an den 34 Standorten sehr gut besucht. «Die Denkmaltage sind wichtig - auch für uns Denkmalpfleger. So können wir unsere Arbeit einem breiten Publikum zeigen und mehr Menschen für den Kulturgüterschutz sensibilisieren», sagt Mathias Steinmann.

Die Aktivitäten an den Tagen des Denkmals im Überblick