Geldsorgen bei Regierungs-Präsidenten von Luzern und Zug

Die Sanierung der Kantonsfinanzen bezeichnen die Regierungspräsidenten von Luzern und Zug, Reto Wyss und Heinz Tännler, als wichtigste Herausforderung für ihre Kantone im Jahr 2015. Die beiden haben an Neujahr das Präsidium der Kantonsregierung übernommen.

Geldnoten-Bündel.

Bildlegende: Den Staatskassen in Zug und Luzern fehlen Millionensummen. Keystone

Sowohl der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss als auch der Zuger Landammann Heinz Tännler sagen im Gespräch, die Kantonsfinanzen müssten wieder ins Lot kommen. In Zug liegt ein 80 Millionen Franken schweres Sparpaket auf dem Tisch. Was in Luzern passiert, das will die Regierung früh im Jahr festlegen.

Beide Politiker schliessen eine Steuererhöhung nicht kategorisch aus. Zuerst müssten aber die Probleme auf der Ausgabenseite gelöst werden, sagt Tännler. Wyss plädiert für Massnahmen auf der Einnahmen- und auf der Ausgabenseite.

Wyss hat in diesem Jahr neben dem Regierungspräsidium auch einen Wahlkampf zu führen. Er will die beiden Aufgaben sauber trennen. Tännler hat die Wiederwahl in die Regierung bereits hinter sich und will als Landammann den Kontakt zur Bevölkerung pflegen.