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Abrupter Abgang Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten muss gehen

Unterschiedliche Auffassungen über eine Neuausrichtung führten zur Trennung von Sepp Odermatt.

Luftseilbahn mit Bergen und See im Hintergrund.
Legende: Nach neun Jahren bei den Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG muss der Geschäftsführer gehen. Beckenried-Emmetten AG

Bei den Bahnen der Nidwaldner Tourismusregion Klewenalp-Stockhütte kommt es zu einem abrupten Abgang. Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG beendet das Arbeitsverhältnis mit Geschäftsführer Sepp Odermatt.

Neuer Präsident, neue Strategie

Grund dafür sei die geplante Neuausrichtung der Bahnen. Im September erhält die Beckenried-Emmetten AG mit dem Nidwaldner Regierungsrat Res Schmid einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Gleichzeitig mit diesem Wechsel wolle man das Gebiet vermehrt auf den Sommertourismus ausrichten, sagt Verwaltungsrat Toni Mathis: «Die Winter werden immer schwieriger für uns. Deshalb möchten wir den Sommer stärken.»

Die Winter werden immer schwieriger für uns. Deshalb möchten wir den Sommer stärken.
Autor: Toni MathisVerwaltungsrat Beckenried-Emmetten AG

In diesem strategischen Punkt sei man sich mit dem Geschäftsführer nicht einig geworden.

Das bestätigt auch Sepp Odermatt: «Dass man den Sommer stärken will, liegt auf der Hand. Ich finde aber, man darf den Winter nicht aus den Augen verlieren. Die grossen Einnahmen passieren weiterhin im Winter.» Diese Grundsatzdiskussion habe schliesslich zum Bruch geführt.

Man darf den Winter nicht aus den Augen verlieren. Die grossen Einnahmen passieren weiterhin im Winter.
Autor: Sepp Odermattabtretender Geschäftsführer

Die Freistellung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen, betonen beide Seiten.

Sepp Odermatt war während neun Jahren Geschäftsführer. Seine Nachfolge werde so rasch wie möglich geregelt, teilte das Unternehmen mit. Die Geschäftsführung werde vorübergehend ad interim übernommen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    In tiefen Lagen wird die Schweiz auf natürlichen Schnee wohl immer mehr verzichten müssen. Erhaltet die Natur ohne künstliche Eingriffe und wir werden bald merken wie schön sie zum erwandern ist. Autobahnpisten in den Bergen sind wahrlich kein schöner anblick, das merken auch die Touristen aus dem Auslandund verabschieden sich von der Schweiz.
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