Gespräche zwischen Ruag und Brunnen gescheitert

Der Technologie- und Rüstungskonzern Ruag lässt nicht mit sich reden. Er gibt 2017 seinen Standort in Brunnen definitiv auf. Rund 100 Arbeitsplätze gehen somit in Brunnen definitiv verloren. Die Gemeinde ist enttäuscht.

Logo des Rüstungskonzern Ruag

Bildlegende: Der Rüstungskonzern zieht definitiv weg aus Brunnen. Keystone

Vor einem Jahr hat der Bundesbetrieb Ruag mitgeteilt, dass er seinen Standort in Brunnen aufgeben will. Seither liefen einige Gespräche zwischen der Ruag, dem Schwyzer Regierungsrat und der Gemeinde Ingebohl Brunnen.

Das Ziel: Die Ruag dazu bewegen, in Brunnen zu bleiben. «Die Gespräche verliefen schwierig», sagt Albert Auf der Maur, Gemeindepräsident von Ingebohl-Brunnen. Er bestätigt einen Bericht des «Bote der Urschweiz». Die Ruag habe daran festgehalten, aus wirtschaftlichen Gründen aus Brunnen wegzuziehen.

Dies bestätigt auch der Rüstungskonzern. Man habe nie etwas anderes versprochen, heisst es auf Anfrage von Radio SRF.

In der Gemeinde ist man enttäuscht. Brunnen verliert 100 Arbeitsplätze und gegen 20 Ausbildungsplätze. Was mit der Ruag- Liegenschaft in Brunnen passiert, sei noch nicht klar. Man sei deswegen miteinander im Gespräch, heisst es bei der Ruag und bei der Gemeinde.