«Gewisses Misstrauen dem Trust gegenüber»

Hubert Achermann hat als Präsident der Stiftung Salle Modulable erreicht, dass der Spezialkommission des Stadtparlaments die Zusammenfassung des Vergleichsvertrags zwischen dem Trust und der Stiftung Salle Modulable ausgehändigt wird. «Der Trust hat grünes Licht gegeben», bestätigt Achermann.

Dass diese Vereinbarung den städtischen Parlamentariern der Spezialkommission vorgelegt wird, soll «sehr viel Klarheit schaffen», hofft Hubert Achermann und den Vorwurf entkräften, dass der Trust Bedingungen zur Salle Modulable stellt, die niemand kenne.

Den Projektierungskredit von sieben Millionen Franken des Kanton hat die zuständige Kommission abgelehnt. «Vielleicht haben wir die Situation nicht richtig eingeschätzt», sagt Hubert Achermann.

Offener Brief der Kultur und Wirtschaft

Luzern Tourismus, Luzern Hotels und der Wirtschaftsverband haben mit einem offenen Brief reagiert. Sie würden es «begrüssen», wenn der Kantonsrat den Planungskredit genehmigen würde. Die Salle Modulable «ergänze das bestehende Kulturangebot optimal» und sei auch «positiv für die gesamte Wirtschaft».

Zeit drängt

Bereits am 6. September entscheidet die Spezialkommission des Luzerner Stadtparlaments über den Anteil des Projektierungskredits für die Salle Modulable. Der städtische Anteil beträgt drei Millionen Franken. Der Kanton soll sieben Millionen Franken übernehmen. Weitere zwei Millionen werden von der Stiftung Salle Modulable durch private Spender übernommen.

Mitte September entscheidet das Luzerner Kantonsparlament über den Kredit. Bereits ende September ist das Stadtparlament an der Reihe. Für Hubert Achermann ist klar: «Der Fahrplan ist eng.»

Regionaljournal Zentralschweiz 17:30 Uhr