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Zentralschweiz Hat der FCL ein Zuschauerproblem?

Immer weniger Menschen schauen sich die Spiele des FC Luzern an. Vor allem hat der FCL immer weniger treue Anhänger: In den letzten Jahren verkaufte der FCL 2500 Saisonabonnemente weniger. Jetzt reagiert der FCL mit tieferen Preisen und einem neuen Abo.

Dimitar Rangelov im Spiel gegen den FC Sion.
Legende: Immer weniger Leute schauen Dimitar Rangelov (links) und Co. bei der Arbeit zu. Keystone

In der ersten Saison des FCL im neuen Stadion kamen durchschnittlich rund 14'000 Zuschauer pro Spiel auf die Luzerner Allmend. Das waren etwa 3000 Fans mehr als in der aktuellen Saison 2013/14. Auch die Zahl der verkauften Saisonabonnemente nahm deutlich ab und sank von 8500 auf 6000 Stück. Ruedi Stäger, Präsident des FCL, relativiert gegenüber Radio SRF: «In der ganzen Schweiz sind die Zuschauerzahlen sinkend. Zudem herrschte in der Eröffnungs-Saison der Swisspor Arena noch eine andere Euphorie.»

Mehr Absatz dank Mehrwert

Nun reagiert der FCL auf den Zuschauerschwund. Mit tieferen Ticketpreisen und einem neuen Saison-Abo sollen die treuen Fans belohnt werden. Konkret: Mit einem Saisonabo erhält man in Zukunft an diversen Orten, wie z.B. der Migros oder Ottos, Rabatt. «Die Abo Card Plus ist ein Mehrwert für alle Abo-Inhaber. Vielleicht gewinnen wir so auch neue Abonnenten», sagt Ruedi Stäger weiter.

Trotz des Zuschauerschwunds kann der FCL auf eine grosse Anhängerschaft zählen. Im schweizweiten Vergleich der durchschnittlichen Zuschauerzahlen belegt der FCL Rang 4 und hat somit mehr Zuschauer als der FC Zürich oder die Grasshoppers.

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