Heli-Basis Alpnach soll 24-Stunden Einsatzzentrale werden

Die Aufgabe der Helikopterpiloten sei weit grösser, als Personen von A nach B zu transportieren. Humanitäre Einsätze im In- und Ausland sowie Einsätze für Blaulichtorganisationen und Grenzwache würden immer wichtiger, erklärt Oberst Albert Ulrich, der Kommandant des Flugplatzes Alpnach.

Piloten im Helikoptercockpit

Bildlegende: Die Helikopterpiloten sollen von Alpnach aus ein immer grösseres Spektrum von Aufgaben abdecken. Keystone

Seit 50 Jahren starten und landen auf dem Flugplatz Alpnach Helikopter. Am Samstag feierte die Luftwaffe den Geburtstag der Heli-Basis Alpnach mit einem Tag für die Öffentlichkeit.

Rund 7500 Besucherinnen und Besucher liessen sich laut Angaben der Luftwaffe die Arbeiten auf dem Flugplatz Alpnach zeigen. Präsentieren konnten sich neben der Luftwaffe auch Partnerorganisatoren und -betriebe. Zu sehen gab es Vorführungen von Schutz- und Wachhunden, und natürlich auch eine Reihe von speziellen Helikoptern aus dem In- und Ausland.

Immer mehr humanitäre Einsätze

Die Aufgaben seiner Leute auf dem Flugplatz Alpnach habe sich in den letzten Jahren stark verändert. Neben den Personentransporten würden humanitäre Einsätze ein immer grösseres Gewicht erhalten. Auch würden vermehrt Einsätze für das Grenzwachtkorps oder für Blaulichtorganisationen wie Polizei, Feuerwehr und Sanität geflogen. «Am OSZE-Gipfel werden wir auch Luftpolizei-Aufgaben übernehmen», erklärte Ulrich am Samstag.