Herkunft des Obwaldner Steuersegens weiterhin nicht bekannt

Die Herkunft der Steuereinnahmen, die Obwalden vorläufig vor einer Steuererhöhung bewahren, bleibt geheim. Am Rande der Kantonsratssitzung wurde am Donnerstag gewerweisst; mit Verweis auf das Steuergeheimnis wird aber nicht bekannt, woher die Millionen stammen.

Dorf an See.

Bildlegende: In Obwalden werden Steuerzahlende vorläufig nicht stärker belastet. Keystone

Letzte Woche gab die Obwaldner Regierung überraschend bekannt, sie verschiebe eine geplante Steuererhöhung. Ein Grund dafür: unerwartete Mehreinnahmen in Millionenhöhe. Diese gewährten der Regierung einen grösseren finanziellen Handlungsspielraum.

Woher die «höheren ausserordentlichen Steuererträge» stammen, war auch am Donnerstag am Rande der Kantonsratssession nicht in Erfahrung zu bringen. Kantonsrätin Lucia Omlin, Präsidentin der kantonsrätlichen Steuerkommission, verwies im Gespräch mit Radio SRF auf das Steuergeheimnis.

Das gleiche hatte Finanzdirektor Hans Wallimann schon letzte Woche gemacht. Immerhin hielt er damals fest, die nicht vorhersehbaren Mehreinnahmen seien für den Kanton erfreulich. Sie verschafften ihm zeitlich befristet einen etwas grösseren finanziellen Handlungsspielraum.