Himmelrich Luzern: Aus der alten kann die neue Siedlung entstehen

Seit Oktober laufen auf der Luzerner Himmelrich-Siedlung die Abbruch-Arbeiten. 160 Wohnungen kommen weg - 250 neue sollen entstehen.

Unzählige Tonnen Bauschutt, über 1000 Lastwagenfahrten und gut drei Millionen Franken Abriss-Kosten: Die Abbruchbaustelle der Allgemeinen Baugenossenschaft ABL im Himmelrich-Quartier in der Stadt Luzern ist eine der grössten Baustellen der Zentralschweiz. Bislang verläuft alles ohne grössere Probleme oder Pannen.

Zieht Publikum an

«Da die Baustelle mitten in der Stadt ist, müssen wir darauf achten, dass die Lastwagen nicht den ganzen Baustellen-Dreck durch auf die Strassen 'schleipfen', dies macht es sicherlich speziell, hier zu arbeiten», sagt Bauführer Stefan Wüest von der Firma Lötscher. «Auch das Publikum, viele Eltern mit ihren Kindern oder interessierte Senioren sind eher aussergewöhnlich für eine Baustelle.»

Das abgerissene Material wird säuberlich nach Glas, Beton etc. getrennt. Danach entsteht daraus sogenanntes Abbruch-Granulat. Dies könnte wieder für neue Bauten gebraucht werden. «So ist es gut möglich, dass einiges an Material von dereinst wieder hier zu stehen kommt», sagt Stefan Wüest.

250 neue Wohnungen

Noch bis Anfang Frühling dauern die Abbrucharbeiten beim Himmelrich. Im Sommer sollten die Bauarbeiten für die neue ABL-Siedlung starten. Und im Winter 2020/21 sollten bereits die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in die rund 250 neuen Wohnungen einziehen können.