Horwer Ingenieurstudenten «flirten» mit Firmen

An der Hochschule Luzern in Horw wurde zum ersten Mal das sogenannte «Career-Speed-Dating» durchgeführt. Zehn Minuten haben die Ingenieurstudenten Zeit, sich Firmen vorzustellen. Davon sollen beide Seiten profitieren.

Studenten und Firmenvertreter im Gespräch.

Bildlegende: Studenten stellen sich den Firmen in 10 Minuten vor. SRF

Angehende Ingenieure sind «sehr gefragt auf dem Markt», sagt Dozent Markus Schärli von der Hochschule Luzern - Technik und Architektur Horw gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz» von SRF. Der erste kurze Kontakt sei deshalb auch für Firmen «interessant.»

Beim «Career-Speed-Dating» mit dabei ist auch die Obwaldner Firma Leister. Ein zehnminütiges Gespräch erlaube «einen ersten Eindruck, ob jemand in die Firma passt», sagt Jürg Bühler. Aus einem solchen Gespräch könne durchaus ein Praktikum resultieren oder auch mehr.

Studenten bleiben gerne in der Region

Von der Politik ist es erwünscht, dass die Studenten aus Horw nach der Ausbildung auch in der Region bleiben und arbeiten. Diesen Wunsch äussern auch viele Studenten selber.

Auf der Hitliste ganz oben zum «Flirten und Daten» standen dabei die bekannten Zentralschweizer Firmen Schindler und Maxon. Aber auch die Swisscom ist ein gefragter Arbeitgeber.