«Ich war schon als kleines Kind an OL-Wettkämpfen»

Die 19-jährige Sandrine Müller aus Steinhausen landet bei den Juniorinnen an den OL-Schweizermeisterschaften auf dem Klausenpass auf dem ersten Platz. Da ihre Eltern OL laufen, war sie schon als Kind im Kinderhort an den Wettkämpfen dabei.

Die 19-jährige Sandrine Müller (dunkelblondes langes Haar) im Studio des Regionaljournals Zentralschweiz.

Bildlegende: Die 19-jährige Sandrine Müller aus Steinhausen im Studio des Regionaljournals Zentralschweiz. SRF

«Das Coole am OL ist, dass man nicht nur die Beine, sondern auch Köpfchen braucht. Ausserdem lerne ich durch die Wettkämpfe Leute aus der ganzen Welt kennen, das macht mir viel Spass» sagt die zierliche junge Nachwuchshoffnung des OL-Vereins Zug. Nicht nur Spass, sondern auch beträchtliche Erfolge hat ihr der Sport bislang gebracht: Seit zwei Jahren ist Sandrine Müller im Schweizer Junioren-Kader. Sie hat bereits Erfolge an Junioren Europa- und sogar Weltmeisterschaften vorzuweisen.

Ihr grosses Vorbild ist Simone Niggli-Luder, die Bernerin, welche im vergangenen Jahr ihre Karriere beendet hat. «Mein Traum ist es, auch einmal vom OL-Sport leben zu können. Aber trotzdem möchte ich sicher zuerst einmal die Kantonsschule erfolgreich beenden und danach wohl an der ETH studieren.»

Seit Sonntag ist Sandrine Müller nun offiziell Junioren-Schweizermeisterin: An den Schweizermeisterschaften auf dem Klausenpass rennt sie mit sieben Minuten Vorsprung als Erste ins Ziel.