«Ich werde manchmal schon ein bisschen wehmütig»

Der HC Kriens-Luzern steht gegen die Kadetten Schaffhausen unter Druck. Die dritte Halbfinal-Partie könnte die letzte sein von Nicolas Raemy im Dress der Krienser. Mit dieser Situation umzugehen, sei nicht ganz einfach, sagt der 22-Jährige im Gespräch.

Der HC Kriens-Luzern liegt gegen die Kadetten Schaffhausen mit 0:2 zurück im Playoff-Halbfinal. Wenn die Krienser noch eine Partie verlieren, ist die Saison zu Ende. Für einen Spieler ist der Match eine ganz besondere Angelegenheit.

Nicolas Raemy wechselt auf die kommende Saison hin zu Wacker Thun. Das Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen ist also möglicherweise sein letztes im Dress der Krienser. «Dass dies mein letztes Spiel sein könnte, versuche ich auszublenden», sagt der 22-Jährige aus Buchrain gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Dies sei aber schwierig. Schliesslich habe er vier lehrreiche Jahre beim HC Kriens-Luzern verbracht. «Da werde ich manchmal schon ein wenig wehmütig.»

Egal wie das Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen ausgeht, der HC Kriens-Luzern zeigte bisher eine hervorragende Saison. «Wir sind mit einem neuen Team und einem neuen Trainer in die Saison gestartet und niemand hat irgendetwas von uns erwartet», sagt Raemy. Deshalb hätten sie ohne Druck aufspielen können