«Ich werde mich hüten, in der Freizeit Polizist zu spielen»

Ende April geht Richard Arnold in Pension. Er arbeitete 36 Jahre für die Kantonspolizei Uri. Der Flüeler war Chef der Verkehrspolizei, seit der Eröffnung 2009 leitete er das Schwerverkehrszentrum Ripshausen.

Porträt von Richard Arnold. Im Hintergrund zwei Lastwagen.

Bildlegende: Richard Arnold im Schwerverkehrszentrum Ripshausen, welches er mit aufbaute und seit der Eröffnung 2009 leitete. SRF

«Der Wecker geht nach der Pensionierung nur noch, wenn ich zum Rudern auf den See will», sagt der 62-jährige Flüeler. «Dafür muss man früh raus, am Nachmittag hat es zu viele Wellen.»

Chef des Schwerverkehrszentrums

Richard Arnold absolvierte 1978 die Polizeischule. 2001 wurde er Chef der Verkehrspolizei Uri, ab 2004 beschäftigte er sich mit der Planung des Schwerverkehrszentrums Uri (SVZ), welches er seit der Eröffnung im Jahre 2009 leitete. «Jetzt ist mein Büro geräumt», sagt Arnold bei einem Besuch im SVZ, «nur die Daten auf meinem Computer muss ich noch durchforsten».

«Beruf hat sich gewandelt»

Er würde den Beruf des Polizisten wieder wählen, sagt er, es sei ein guter Beruf. Vor allem den Kontakt mit der Bevölkerung habe er sehr genossen. Auch wenn sich das Bild des Polizisten in der Öffentlichkeit gewandelt habe. Heute müsse man das Eingreifen der Polizei öfters rechtfertigen, als noch in früheren Jahren. «Bei Kontrollen etwa ergreifen Unbeteiligte schneller Partei etwa für eine Person, die kontrolliert wird.»