Sparpolitik Kanton Luzern IG Kultur will breite Allianz gegen Luzerner Finanzpolitik

Die Interessengemeinschaft Kultur (IG Kultur) setzt sich für einen breit abgestützten Widerstand in der Sparpolitik ein.

Demonstration mit einer überlebensgrossen aufgeblasenen rosafarbenen Sau aus Plastik.

Bildlegende: Schon im letzten Jahr demonstrierten Kulturschaffende gegen die Sparpolitik des Kantons. Keystone

Mit einem Schreiben wendet sich die IG Kultur Luzern an diverse Verbände und Institutionen, wie den Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, die Gewerkschaft des Verkehrspersonal, die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe, den Verband Luzerner Polizei oder die IG Sport Luzern. Sie lädt am kommenden Samstag ins Kleintheater ein. Ziel ist es, in einer breiten Allianz zu diskutieren, was man gegen die Sparpolitik des Kantons tun kann.

«Wir sehen das gesellschaftlich. Es ist schliesslich nicht nur die Kultur, die unter den Sparmassnahmen leiden wird», sagt der Präsident der IG Kultur, Urs Bugmann.

«  Wir müssen über den Tischrand hinausblicken. »

Urs Bugmann
Präsident IG Kultur

Ziel wäre es, gemeinsam eine längerfristige Vorstellung zu definieren, wohin sich der Kanton in Zukunft entwickeln soll.

Am 11. und 12. September wird im Luzerner Kantonsparlament über die Lockerung der Schuldenbremse entschieden. Im Vorfeld soll es einen kantonsweiten Aktionstag geben, an dem auf die Anliegen und Befürchtungen aufmerksam gemacht werden soll. Dies wolle man auch vor dem Regierungsgebäude in der Stadt Luzern kundtun.