Informatik-Missstände kein grosses Thema

Zwar standen die Unregelmässigkeiten in der Dienststelle Informatik auf der Traktandenliste des Kantonsrates. Doch grosse Diskussionen gab es nicht.

Ein Durcheinander mit gelben Computerkabeln.

Bildlegende: In der Informatk-Beschaffung des Kantons fehlte es an der nötigen Ordnung. Keystone

Untersuchungen hatten gezeigt, dass in der Dienststelle Informatik der kantonalen Verwaltung zwischen 2009 und 2011 in mehreren Fällen das Beschaffungs- und Kreditrecht verletzt wurde. Gegen einen ehemaligen Kantonsangestellten wurde ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsführung eingeleitet.

Personal besser schulen

Dazu war im Kantonsparlament am Dienstag ein Vorstoss traktandiert. Grosse Diskussionen wurden aber nicht geführt. Das Personal müsse im Beschaffungswesen besser geschult werden, war eine Forderung. Die Regierung versprach Verbesserungen.

Als die Vorwürfe diesen Sommer publik wurden, war die Kritik am zuständigen Regierungsrat Marcel Schwerzmann gross. In der Debatte blieb es aber ruhig. Mehr Licht in die Sache könnte das immer noch laufende Strafverfahren gegen den früheren Mitarbeiter bringen.