Junioren-WM: Vollerfolg für Zentralschweizer Ski-FahrerInnen

In Sotschi machen Aline Danioth, Marco Odermatt und Jasmina Suter beste Werbung für den Zentralschweizer Ski-Sport. Doch was bedeutet ein solcher Erfolg und wie weit ist noch der Weg an die Weltspitze?

Marco Odermatt während seiner Fahrt zu Gold beim Riesenslalom an der Junioren-WM 2016.

Bildlegende: Der Buochser Marco Odermatt holte zwei Medaillen an der Junioren-WM. EQ Images

An einer Junioren-WM eine Medaille zu gewinnen, sei eine sehr wertvolle Leistung, erklärt der SRF Ski-Experte Bernhard Schär. Und er fügt an: «Es braucht aber Geduld, keine Verletzungen und viel Training, damit die Nachwuchstalente den nächsten Schritt schaffen.»

Denn zunächst müssen die Athletinnen und Athleten gute Leistungen im Europacup zeigen, dann können sie sich im Weltcup probieren. Es braucht also noch ein paar Jahre, bis man die MedaillengewinnerInnen an der Weltspitze antreffen könnte.

Damit die Ski-Fahrerinnen und Fahrer den nächsten Schritt schaffen, braucht es die Unterstützung der Trainer. «Wir müssen die Jungen begleiten und ihnen unter die Arme greifen», erklärt Beat Tschuor, Nachwuchschef von Swiss Ski. Die Schweiz habe die Tendenz viele Medaillen an den Junioren-Weltmeisterschaften zu gewinnen, aber es sei schwer die Leistungen dann auf höhrem Niveau zu wiederholen, so Tschuor.

Jasmina Suter, Marco Odermatt und Aline Danioth haben aber auf jeden Fall ein Zeichen gesetzt. So sind sie die Zukunftshoffnungen im Ski-Sport aus Zentralschweizer Sicht.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr