Keine neue Heimat für die Manifesta-Plattform im Kanton Schwyz

Die Attraktion der Manifesta in Zürich, der «Pavillon of Reflection», ist Vergangenheit. Pläne, die schwimmende Plattform für fünf Jahre vor Freienbach oder Lachen im Zürichsee zu verankern und für Veranstaltungen zu nutzen, können nicht verwirklicht werden. Die Plattform soll zurückgebaut werden.

Schwimmende Holzplattform auf dem Zürichsee.

Bildlegende: Schon nächste Woche soll die schwimmende Plattform der Manifesta in Bäch zerlegt werden. Keystone

Der private Verein «Punta Lago» reichte im Sommer Baugesuche in den Gemeinden Freienbach und Lachen ein, um das Floss dort zu verankern und für öffentliche oder private Anlässe weiter zu betreiben. Aus diesen Plänen werde nun nichts, bestätigt Vereinspräsident Alois Christen gegenüber Radio SRF einen Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung».

Einsprachen von Naturschutzorganisationen

Gegen die Baugesuche haben Natur- und Heimatschutzorganisationen Einsprache erhoben. In Zürich hätte die Plattform höchstens noch bis Ende November vor Anker bleiben können.

Am Donnerstag bestätigte auch der stellvertretende Direktor der Manifesta, Peter Paul Kainrath, den Sachverhalt. Auch er bedauert es sehr, dass das Ziel des Vereins nicht verwirklicht werden kann und das Projekt nun gescheitert ist. Mit dem Rückbau der Plattform werden nun die ursprünglichen Pläne umgesetzt.