Keine voreilige Missstimmung bei den Bauern

Der Monat Juli hat bezüglich Wetter bisher zwei extreme Seiten gezeigt: Sehr heiss sowie lange nass und kühl. Das führe zwar zu Ernte-Einbussen, heisst es beim Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband. Doch solche Schwankungen seien normal.

Eine Regenpfütze auf einem Feld.

Bildlegende: Der Juli war zwar verhältnismässig nass, aber dafür profitierten die Landwirte von einem warmen Frühling. Keystone

Stefan Heller, der Geschäftsführer des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands, beruhigt: «Wegen der Wetterkapriolen ist zwar beispielsweise auf den Kornfeldern mit Einbussen zu rechnen, aber diese halten sich in Grenzen.» Markanter seien die Einbussen bei den Tafel-Kirschen. «Das zeigt eine Umfrage, welche wir vor ein paar Tagen für die Bauernzeitung durchgeführt haben.»

Kein Gejammer bei den Landwirten

Genaue Zahlen hat Stefan Heller noch nicht. Deshalb plädiert er dafür, nicht voreilig Trübsal zu blasen. Die Landwirte jedenfalls gingen vorbildlich mit der Situation um: «Für sie gehören solche Schwankungen zum Alltag. Und sie sind die letzten, die sich über das Wetter beschweren.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr