Zum Inhalt springen
Inhalt

Knall beim FC Luzern Marcel Kälin tritt per sofort als CEO zurück

Interimistisch übernimmt Verwaltungsratspräsident Philipp Studhalter die Geschäftsführung des FCL.

Legende: Video Studhalter: «Es war wichtig, jetzt zu handeln» abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.03.2018.

Nach eingehender Analyse seien der Verwaltungsrat des FCL und Marcel Kälin übereingekommen, sich im gegenseitigen Einvernehmen per sofort zu trennen, heisst es an der Pressekonferenz des FCL vom Mittwochnachmittag.

Zu den genauen Gründen der Trennung wollte sich Studhalter nicht äussern: «Es war ein längerer Prozess, wir haben die Entwicklung über Wochen und Monate mitverfolgt. Zuletzt hat sich die Situation zugespitzt.» Deshalb sei es jetzt der richtige Moment gewesen, um zu handeln.

Wir haben den Anforderungskatalog an den CEO überarbeitet.
Autor: Philipp StudhalterVR-Präsident

Der Verwaltungsrat habe die Suche nach einem neuen CEO eingeleitet. Bis auf Weiteres führt Studhalter die Geschäfte des FC Luzern. «Wir suchen eine Person, die zum FCL passt. Wir werden keine vorschnelle Entscheidungen treffen, sondern uns die nötige Zeit nehmen», sagte Studhalter. «Wir haben den Anforderungskatalog an den CEO überarbeitet und informieren die Öffentlichkeit, sobald wir die neue Person gefunden haben.»

Legende: Video «Werden uns die nötige Zeit nehmen» abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.03.2018.

Marcel Kälin kam im Oktober 2016 als Geschäftsführer zum FCL. Er stand intern immer wieder in der Kritik, vor allem wegen seinem Führungsstil. Ihm wurde vorgeworfen, er sei für ein schlechtes Arbeitsklima im Club verantwortlich. Unter seiner Führung kündigten einige Mitarbeiter.

Noch im Januar hatte sich Studhalter ganz hinter Kälin gestellt.

Mann vor Mikrofonen
Legende: Unstimmigkeiten gab es schon länger: Jetzt tritt Marcel Kälin als CEO des FCL zurück. Keystone

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Der FC Luzern bringt Marcel Kälin kein Glück. Als junger Fussballer wechselte er vom FC Einsiedeln zum FCL. Doch bereits im Ablösespiel gegen seinen Stammklub Einsiedeln verletzte er sich schwer. Später folgte noch eine Knieverletzung. So kam Kälin in der Meistersaison 88/89 zu einem einzigen Teileinsatz in der ersten Luzerner Mannschaft. Er wechselte dann zum damaligen NLB-Klub Emmenbrücke. Der Traum von der grossen Karriere war vorbei.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Klaus Kreuter (PALLEKALLE)
    Da kriselt es doch schon lange. Warum hat man so lange gewartet. Als Babbel seine Meinung äußerte hat der Mensch ihn in die Wüste geschickt. Es ist sicherlich nicht einfach einen guten CEO für einen Fußballklub zu finden. Aber besser erst mal gar keinen als einen der nur Mist baut.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Hugenberger (HugenbergerP)
    Endlich! Als langjähriger FCL-Fan ist dies eine grosse Erleichterung. Hoffe, der FCL findet eine neue Person, die das gute Klima in diesem sympathischen Klub wieder Aufbauen kann und hinter dem Personal steht. Hopp Luzern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen