Kriens schliesst Rechnung mit «roter Null»

Die Luzerner Agglomerationsgemeinde weist einen Verlust von 132'000 Franken aus, budgetiert war ein Minus von 2,2 Millionen Franken. Das bringe eine gewisse Entspannung, definitiv vom Tisch seien die Finanzprobleme aber noch nicht, heissts beim Gemeinderat.

Gemeinde Kriens.

Bildlegende: Die Gemeinde Kriens schreibt in der Rechnung 2014 eine «rote Null». Keystone

Die Verbesserung des Ergebnisses sei auf Mehreinnahmen bei den Sondersteuern und auf Minderausgaben zurückzuführen, teilte die Gemeinde am Donnerstag mit. Die «rote Null» im Jahresabschluss bringe der Gemeinde zwar etwas Entspannung. Allerdings zeige die Analyse der Zahlen auch, dass der Weg zurück zu stabilen, gesunden Gemeindefinanzen noch nicht abgeschlossen sei, heisst es weiter.

Bauprojekt bringt Geld

Positiv beeinflusst wurde die Jahresrechnung 2014 unter anderem vom Krienser Zukunftsprojekt «Leben im Zentrum». Die Umsetzung startete im Januar 2015. Die geplanten Einnahmen aus Grundstückveräusserungen konnten ausschliesslich für die Vorfinanzierung des Gesamtprojekts eingesetzt werden. Dies werde auch die Jahresrechnungen der Folgejahre positiv beeinflussen, schreibt die Gemeinde.

Die Jahresrechnung wird der Krienser Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 28. Mai beraten.